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Geschichte der Zwerg-Vorwerkhühner

Das Zwerg-Vorwerkhuhn

Bereits um das Jahr 1930 wurde der Versuch unternommen, die Vorwerkhühner zu verzwergen. Ein Züchter Reichel aus Dresden, zeigte damals die allerersten Zwerg-Vorwerk auf einer Ausstellung. Leider  verschwanden die Tiere noch vor Ausbruch des Krieges. So dauerte es bis zum Jahre 1954 als der Züchter Thiele aus dem Harz, erneut sich dieser Aufgabe stellte, jedoch schon 1960 verstarb. Da waren aber noch Züchter Reichstein aus Halle/Saale , Konrad Josek aus Weimar und der noch heute im Sonderverein tätige Rudi Zinner aus Steinach/Thüringen, die wir heute als die Erzüchter der Zwerg-Vorwerk feiern können. Sie nahmen dazu die Großrasse, gelbe Zwerg-Orpington, orangehalsige deutsche Zwerghühner und Zwerg-Barnevelder, und Josek nutzte auch Bantam.In Westdeutschland wurden die Zwerge 1963 anerkannt, jedoch standen schon 1956 im Ostteil Deutschlands auf der Siegerschau in Leipzig, sehr ansprechende Tiere. Zurückblickend auf die Jahre vor der Einheit Deutschlands waren es vor allem die Züchter Stoll und Josef Bokelmann im Westen, sowie Georg Ludwig und Reinhold Ozimek im Osten, die die Qualität der Tiere entscheidend verbesserten und damit auch für eine weitere Verbreitung der Rasse sorgten. In den Jahren nach der politischen Wende scheint das Zentrum der Rasse wieder auf seine Ursprünge zurück zu kehren, in die Mitte Deutschlands. Hier brachten vor allem die Züchter Christian Thomas, Bernhard Dönnecke und Eberhard Ritter die Zwerg-Vorwerk einen großen Schritt nach vorn.

Zwerg-Vorwerk werden neben Deutschland auch in Österreich, der Schweiz, Frankreich, Dänemark, Norwegen, Italien, Tschechien und Holland gezüchtet.

Auf Grund ihrer auch ausgezeichneten wirtschaftlichen Eigenschaften sind die Zwerg-Vorwerk eine heute vielfach gehaltene Rasse. Anmutige Form und kontrastreiche, schwarze Zeichnung auf goldenem Grund nehmen jeden für diese wunderschönen Hühner ein. Eine wahre Augenweide!

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